ITS Vienna Region
ITS Vienna Region ist das Verkehrsmanagement-Projekt der österreichischen Bundesländer Wien, Niederösterreich und Burgenland und wurde von diesen 2006 als unabhängiges Projekt im Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) gegründet.
Das Ziel
Ziel von ITS Vienna Region ist die Entwicklung hochqualitativer und laufend aktualisierter Verkehrsservices, die auf verkehrs-, stadt- und umweltpolitischen Grundsätzen aufbauen. Sie sollen nicht nur für alle Verkehrsarten funktionieren, sondern diese auch kombinieren können (Park & Ride, Bike & Ride, Fahrradmitnahme).
Für alle VerkehrsteilnehmerInnen hat ITS Vienna Region AnachB.at entwickelt, das als Website und iPhone App kostenlos verfügbar ist. ITS Vienna Region unterstützt aber auch die Länder und Gemeinden bei E-Government und Verkehrsmanagement.
Die Partner und Verkehrsdaten
Um laufend aktualisierte Verkehrsservices anbieten zu können, fließen ständig die neuesten Verkehrsdaten der Partner in den gemeinsamen Datenpool.
Zu den Partnern zählen unter anderem Wiener Linien, VOR, ASFINAG, ÖBB, Polizei, die Dienststellen der Länder und Gemeinden sowie die Ö3-Verkehrsredaktion. Die Taxiunternehmen 31300, 40100 und 60160 stellen die Verkehrsdaten ihrer insgesamt 3.500 Fahrzeuge zur Verfügung. Außerdem werden alle Standorte von Citybike Wien und CarSharing.at (DENZEL Mobility) angezeigt.
Die Daten selbst stammen von Sensoren im Verkehrsnetz, Baustellen-, Störungs- und Verspätungsdatenbanken, Fahrplandaten, Floating Car Data (FCD) oder direkt von den Ö3vern der Ö3-Verkehrsredaktion. Über ein Verkehrsmodell errechnet ITS Vienna Region daraus ein flächendeckendes Verkehrslagebild für die gesamte Vienna Region.
Die Graphenintegrationsplattform GIP
Als "digitale Basis-Karte" für den ITS-Datenpool hat ITS Vienna Region die neue Graphenintegrationsplattform (GIP) entwickelt. Sie dient neben ITS Vienna Region und dem Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) auch Wien, Niederösterreich und Burgenland als Referenzgraph. Eine Ausdehnung auf weitere Bundesländer in Österreich ist bereits in Umsetzung.
Die GIP hat den großen Vorteil, dass Software, Datenmodelle und E-Government-Prozesse nicht mehr parallel für mehrere Systeme entwickelt werden müssen und alle Daten zentral zusammengeführt werden. Über ein Web-Interface kann die GIP zudem jederzeit dezentral aktualisiert werden, z.B. das Straßennetz durch die Gemeinden Niederösterreichs.
Die GIP ist auch wesentlich detaillierter als herkömmliche Graphen, was vor allem für Fahrrad- und Fußweg-Routen besonders wichtig ist.
WICHTIG: Im Gegensatz zur GIP werden Luftbilder nur etwa alle drei Jahre aktualisiert. Bei den AnachB.at Routenplanern sowie bei der Adresssuche werden optional auch solche Luftbilder angezeigt. Unter Umständen sind einzelne Details auf den Karten (diese basieren auf der GIP) aktueller als auf den Luftbildern.

